3. August 2015

Giveaway: Kleidersets von Småfolk für große und kleine Jungs und Mädchen

Dass wir die bunten und fröhlichen Muster von Småfolk toll finden und ich Mika-Flynns Garderobe gerne mit den besonderen Teilen bestücke, habe ich euch ja schon öfters erzählt. Seine Badehose und der Bademantel waren treue Begleiter im Urlaub und kommen auch nun am See noch oft zum Einsatz. Und sein T-Shirt mit Äpfelchen-Print möchte er am liebsten jeden Tag anziehen.

Ich habe mich deswegen wirklich riesig gefreut, als ich vor Kurzem eine E-Mail von Småfolk erhielt, ob ich nicht Lust hätte, ein Überraschungspaket mit mehreren Sets zum Verlosen und ein paar Kleinigkeiten für meine zwei Jungs zu bekommen. Natürlich habe ich da nicht nein gesagt. Denn ich weiß, dass es auch unter meinen Lesern einige Fans des dänischen Kinder-Modelabels gibt.



Wer mir bei Instagram folgt, konnte schon einen ersten Blick auf die Teile werfen.
Ich war wirklich sprachlos, als ich das riesige Paket erhalten habe! So viele tolle, bunte Sachen darin und alles aus der neuen, kommenden Kollektion und deswegen sehr begehrt.



Für Mika-Flynn gab es zwei Langarm-Shirts, eine weitere Badehose, eine Jogginghose, ein Sitzkissen, Kulturtasche, ein Stifte-Etui und eine Mütze für den Herbst und für das Krümelchen ein Newborn-Set und eine Badehose, in die es allerdings erst noch hinein wachsen muss. :)



Und zu den Gewinnen für euch komme ich jetzt und ihr dürft euch wirklich freuen, denn die Sets sind der Hammer!



Set für große Jungs (Größe 98-104)
Für die größeren Jungs gibt es ein Set in Größe 98-104 bestehend aus drei Langarmshirts, einer Jogginghose, einer Badehose (die gleiche trägt Mika-Flynn übrigens hier), einer Badeshorts und einer leichten Mütze.



Set für große Mädchen (Größe 98-104)
Das Set für die größeren Mädels besteht aus einem süßen Kleid mit Herzmuster, zwei Langarmshirts, einer Leggings, einem Schwimmanzug, Bikini und ebenfalls einer dünnen Mütze und passt bei Größe 98-104.



Set für kleine Jungs (Größe 74)
Für die kleineren Jungs verlose ich ein Set in Größe 74 bestehend aus drei Langarmbodys und einem Schwimmanzug.



Set für kleine Mädchen (Größe 74)
Und für die kleineren Mädchen gibt es ein Set, bestehend aus einem süßen Kleidchen, einem Langarmbody und einem Schwimmanzug in Größe 74 zu gewinnen.



Na, hab ich euch zu viel versprochen? :)

Nun wollt ihr sicher wissen, was ihr dafür tun müsst, um eines der Sets für eure Kleinen zu gewinnen. Und das habe ich, wie bei den letzten Gewinnspielen auch schon, im Rafflecopter für euch zusammen gefasst.
Die einzige Bedingung, um teilzunehmen, ist die, dass ihr mir doch bitte einen Kommentar hinterlasst, in dem ihr mir erzählt, welches Set ihr gewinnen möchtet und für wen. Alle anderen Punkte im Rafflecopter werden als Zusatzlose gewertet und erhöhen die Gewinnchance.



Das Gewinnspiel endet in einer Woche, am Dienstag, den 11.08.2015. Danach lose ich aus und benachrichtige die Gewinner per Mail.

Ich wünsche euch ganz viel Glück beim Mitmachen und drücke natürlich wieder feste die Daumen! :)
 

Auch an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Småfolk für die Ermöglichung dieses schönen Gewinnspiels und das zur Verfügung stellen der tollen Sachen. 

2. August 2015

PREGNANCY: BABY BUMP UPDATE // 25 WEEKS

Die 25. Schwangerschaftswoche ist vorbei, seit Donnerstag bin ich in der 26. In den vergangenen sieben Tagen hat sich nicht so viel getan oder verändert, aber ein paar Updates und ein neues Bauchbild möchte ich euch dennoch zeigen. Wobei auch der Bauch nicht sichtlich größer geworden ist. Am Dienstag habe ich meinen nächsten Termin beim Frauenarzt, es steht der kleine Zuckertest bevor und ich hoffe natürlich, dass nichts auffällig ist. Ich weiß nicht, was sonst noch gemacht wird, aber vielleicht ja ein erstes CTG und natürlich würde ich mich auch über ein neues Bildchen freuen. Nächste Woche gibt es dann sicher mehr zu berichten. :)

In der 25. Woche ist das Baby ca. 33 cm lang vom Scheitel bis zum Steiß und wiegt um die 750-800g. Es ist in dieser Woche weiterhin sehr aktiv und seine Bewegungen sind deutlich spürbar und auch oft sichtbar (oh ja! Siehe mein Video auf Instagram). Von außen lassen sich oft ein kleiner Fuß oder Ärmchen tasten. Das Aussehen des Babys gleicht sich jetzt immer stärker den Proportionen eines Neugeborenen an und durch den Aufbau von Muskel- und Fettgewebe wirkt auch die Haut inzwischen weniger faltig. Gehirntätigkeit, Nervenfunktionen und Sinneswahrnehmungen prägen sich in dieser Woche weiter aus und auch die Reifung der Lungen schreitet weiter fort. Auf Berührungen kann das Baby jetzt aktiv reagieren und wenn z.B. ein heller Lichtstrahl auf den Bauch der Mutter trifft, dreht es seinen Kopf zur Seite - ein Zeichen, dass der Sehnerv bereits funktioniert. Die Augen werden allerdings noch einige Wochen geschlossen bleiben. 



Wie weit: 25 Wochen (aktuell 25+3)

Gewichtszunahme: Ein Kilo mehr seit dem letzten Wiegen beim Frauenarzt? Es ist mir ehrlich gesagt so egal.  

Schwangerschaftsstreifen: keine

Bauchnabel innen oder außen: außen

Symptome: Die Müdigkeit war in dieser Woche wieder stärker, aber vermutlich lag das daran, dass ich ein paar Tage hintereinander wirklich spät schlafen gegangen bin. Jedenfalls musste ich mich tagsüber ab und zu hinlegen und ausruhen. Kurzatmigkeit beim Treppen steigen nach wie vor. Und beim Laufen drückt die Blase nach der Hälfte der Strecke, was die Freude daran etwas mindert. 

Schlafverhalten: Gut, aber scheinbar zu wenig Schlaf. 

Heißhunger: Auf Johannisbeeren und allgemein frisches Obst, selbstgebackene Brownies mit Johannisbeeren und Marshmallows, Schoko-Cappuccino und Curry zum Abendessen. 

Abneigungen: Keine. 

Schönster Moment der letzten Woche: Ein ganz stiller und ruhiger Kuschelmoment mit Mika-Flynn, nachdem er von seinem Mittagsschlaf aufgewacht ist und noch ganz bedröppelt angelaufen kam. Wir saßen ganz lange wippend auf dem Sessel, er auf meinem Schoß, ich meine Nase in seinen Haaren, ohne ein Wort zu sagen und ich habe es so genossen. Währenddessen hat der kleine Bauchbewohner die ganze Zeit ganz liebevoll seinen großen Bruder geboxt und gezeigt, dass er auch dabei ist. 

Schreckmoment der Woche: Gab es keinen.

Kindsbewegungen: Viel! Und fast rund um die Uhr! Beim Einschlafen, Aufwachen, tagsüber. Und wenn ich meine Hand auf den Bauch lege, spüre ich tatsächlich öfter mal ein Körperteil von ihm. Der Bauch ruckelt und schuckelt und ich liebe es!

Geschlecht: Ein süßer, kleiner Junge

Umstandsmode: Keine Neuzugänge. 

Neuzugänge für das Baby: Ein Strampler, Leggings und Mützchen von H&M... Aber ich habe nun mal die alten Babysachen rausgesucht und zumindest mal Bestandsaufnahme gemacht, was wir wirklich noch brauchen und was nicht. 

Sport: Dreimal war ich laufen, aber wie gesagt, nervt es etwas, dass auf der Hälfte der Strecke (nach ca. einer halben Stunde) die Blase anfängt, zu drücken. Ich lege dann öfter Gehpausen ein und zum Ende hin wird es dann wieder besser. Heute zum Beispiel habe ich aber gar nichts gespürt und hätte locker noch länger laufen können (am Ende waren es 9,5 Kilometer). 

Stimmung: Fast immer glücklich. Bis auf ein paar Stimmungsschwankungen. Und genervt von der Wohnungssuche...Ich möchte nun endlich wissen, woran ich bin und uns ein gemütliches neues Zuhause einrichten, das vor November fertig ist...

Worauf ich mich freue: Auf den Urlaub von meinen Herzmenschen und viele geplante Unternehmungen in dieser Zeit. 

Was mir fehlt: Kaum etwas. 

31. Juli 2015

Trips&Travel: Spontaner Abstecher nach Pisa

Wie bereits angekündigt möchte ich euch mit dem heutigen Post noch ein bisschen etwas über unseren Abstecher nach Pisa erzählen, den wir auf der Heimreise von Korsika machten. Der war wirklich sehr spontan und überhaupt nicht geplant.
Ursprünglich hatten wir eigentlich überlegt, auf dem Rückweg in Mailand Halt zu machen und dort zu Abend zu essen, allerdings wären wir laut Navi vermutlich erst um 21 Uhr oder noch später dort angekommen und uns wurde auch erzählt, dass es schwierig wäre, dort in die Innenstadt zu kommen und Parkplätze zu finden. Den Stress wollten wir uns während der sowieso schon langen und anstrengenden Heimreise nicht mehr antun, schon gar nicht abends, hungrig und mit einem Kind, das eigentlich um diese Uhrzeit schlafen sollte, also verwarfen wir die Idee dann doch wieder. Nach Mailand können wir immer noch fahren, dachten wir, denn so weit ist es dann auch nicht weg und für einen Wochenend-Ausflug genau richtig.

Ich schaute gar nicht großartig auf der Karte nach, was noch so in der Nähe von Livorno, unserem Ankunftshafen, liegt und so fuhren wir von der Fähre in Richtung Autobahn und von dort sollte es dann nach Hause gehen. Unterwegs begegneten uns aber schon nach kurzer Fahrt ständig Autobahnschilder mit der Aufschrift Pisa. Hätte ich in Erdkunde besser aufgepasst und mir gemerkt, wo welche Stadt in Italien liegt, hätte ich es vielleicht wissen können...So schaute ich dann aber doch eher verwundert, ob Pisa tatsächlich so nah ist, schnell in die Karte und sah, dass wir nur 15 Minuten von dort entfernt waren.



Den Mann musste ich etwas überreden, weil er eigentlich keine große Lust mehr auf einen Umweg hatte, aber essen mussten wir sowieso noch irgendwo und wenn Pisa doch so nah lag, warum dann nicht gleich dort? Wir hätten uns sicher im Nachhinein geärgert, wenn wir uns die Stadt nicht zumindest kurz angeschaut hätten. Und der Schiefe Turm interessierte mich dann doch zu sehr.
Also kurz Überzeugungsarbeit geleistet, von der Autobahn abgefahren und auf nach Pisa.

Auf dem Weg dorthin hielt ich schon die ganze Zeit nach dem Turm Ausschau, konnte ihn aber nicht entdecken. Wir folgten den Schildern und fuhren dann doch tatsächlich auch noch daran vorbei, ohne es zu bemerken. Pisa selbst hatte ich mir sowieso etwas anders vorgestellt. Auf den ersten Eindruck beschränkte es sich doch sehr auf den Platz mit dem Schiefen Turm. Als wir dann doch noch einen Parkplatz fanden und dem Touristen-Strom folgten, sahen wir ihn dann auch schon bald schief in den Himmel ragen.



Und was soll ich sagen? Ich hatte mir ja doch etwas mehr davon erhofft und war erstaunt, wie klein der Turm doch in Wirklichkeit ist. Ganz putzig und überschaubar stand er da. Und fast noch interessanter als der Turm, waren die ganzen Touristen, die die typischen "Ich-tu-jetzt-mal-so-als-ob-ich-den-Turm-vor-dem-Umfallen-bewahre-Pose einnahmen und sich für ein Foto bemühten. :D



Aber toll anzuschauen war er ja. Genauso wie der Dom direkt daneben. Und imposante Bauten sind es allemal. Allerdings verzichten wir darauf, auf den Turm zu steigen, da die Schlange davor selbst um halb acht abends noch ziemlich lang war.



Stattdessen bummelten wir über den Platz und kamen auch gleich gegenüber in eine gut besuchte Gasse, in der an allen Ecken Restaurants zum Verweilen einluden. Wir entschieden uns dann für eine Pizzeria in einem kleinen Hinterhof, wirklich sehr gemütlich und typisch italienisch.
Und waren auch sofort mit dem Aufschlagen der Karte positiv überrascht, wie günstig doch alles im Vergleich zu Korsika war. Für ein Abendessen dort zahlten wir für die gleiche Menge locker 20€ weniger, als in den Restaurants auf Korsika und das, obwohl man ja hätte meinen können, dass es gerade an einem Ort, wo sich so viele Touristen aufhalten, doch etwas teurer sein könnte. Und obwohl keine Kindermenüs in der Karte standen, bekam Mika-Flynn eine kleinere Portion Spaghetti serviert, die gerade mal vier Euro kostete.



Und die schmeckte ihm sichtlich genauso gut, wie uns unsere typisch italienischen Pizzen.



Gestärkt für die restliche Heimreise machten wir uns dann langsam auf den Weg zum Auto, allerdings nicht, ohne vorher noch kurz Stop in einer Eisdiele zu machen. 2 Kugeln für 2,50€. Im Vergleich: Auf Korsika hätten wir das für eine bezahlt...



Der spontane Abstecher war wirklich schön und ein perfekter Abschluss für unseren traumhaften Urlaub, den ich noch lange in Erinnerung behalten werde.

Die restliche Heimreise verlief dann ohne Probleme und wir kamen gut durch, waren allerdings durch die Pause in Pisa dann auch erst um kurz vor fünf Uhr morgens zu Hause, wo uns schon die aufgehende Sonne begrüßte. Mika-Flynn, der schon im Auto die meiste Zeit geschlafen hatte, war dann dementsprechend auch um acht Uhr schon wieder fit. Aber erstaunlicherweise war auch ich nicht übermäßig müde, sondern ließ stattdessen unseren Urlaub gedanklich nochmal Revue passieren.

Inzwischen sind die Koffer längst ausgepackt und wieder im Keller verstaut, wobei ich sie ja am liebsten noch einmal packen würde in diesem Sommer. Das ist der Nachteil, wenn man am Anfang der Saison verreist und die meisten Leute erst nach einem in den Urlaub fahren und man überall und den ganzen Juli und August über die Bilder von Strand und Meer vorgeführt bekommt. :D Man würde am liebsten gleich wieder los. Aber bevor es soweit ist (vermutlich dann doch erst wieder im nächsten Jahr), müssen sowieso erst neue Koffer her, da die alten in diesem Urlaub wohl endgültig ihren Zenit überschritten haben. Das kommt halt davon, wenn man immer meint, sie überladen zu müssen und sich jedes Mal wieder drauf setzen muss, damit sie zugehen. :D
Deswegen werden die neuen Koffer diesmal auch etwas hochwertiger, als die alten, damit sie dieser Belastung länger Stand halten. Die Koffer von Samsonite, die ja nicht ganz günstig sind, habe ich schon länger ins Auge gefasst und weil Koffer24 gerade einige davon reduziert und im Sale hat, werde ich dort vielleicht noch diesen Sommer zuschlagen.
Dann steht auch einem spontanen Kurzurlaub über's Wochenende vor November nicht mehr viel im Weg. :)

Und nun hoffe ich, dass euch meine Reiseberichte über unseren diesjährigen Sommerurlaub gefallen haben und ich euch vielleicht den ein oder anderen nützlichen Tipp zu Korsika und Co. geben konnte.

 Wart ihr dieses Jahr schon im Urlaub oder fliegt/fahrt ihr erst noch? Und wo geht es hin?


30. Juli 2015

mama talk: Rituale und Routinen

Schon wieder sind vier Wochen wie im Flug vergangen und deswegen ging am Montag unsere Reihe mama talk - one week seven moms in eine neue Runde. In dieser Woche dreht es sich auf den Blogs von uns sieben Mamas um das Thema Rituale und Routinen und wir erzählen euch, was uns den Alltag mit Baby und/oder (Klein)kind erleichtert und welche Regelmäßigkeiten sich im Laufe der Zeit heraus gebildet und als unverzichtbar erwiesen haben. Oder ob es Dinge gibt, die man im Nachhinein vielleicht doch anders gemacht hätte.



Ich muss gestehen, es ist gar nicht so einfach, sich an die erste Zeit mit Mika-Flynn bzw. die anfänglichen Abläufe ganz genau zu erinnern. Auch wenn ich den Liebsten dazu befrage, muss er erst einmal überlegen, wie denn alles so war mit einem kleinen Mini-Baby. Neu, aufregend und spannend. Aber wie sind wir mit dieser neuen Rolle als Eltern am Anfang eigentlich umgegangen und was hat sich schon zu Beginn als kleine Routinen eingeschlichen?

Am Anfang hat ein Neugeborenes für gewöhnlich gar keinen Rhythmus und muss erst langsam in diese Welt finden. Als Eltern hat man die Hauptaufgabe, sämtliche Bedürfnisse dieses kleinen Wesens zu stillen und rund um die Uhr für es da zu sein. Wie auch bei der frischgebackenen Mama Frauke, bestand unser Ablauf am Anfang fast nur aus Stillen in 2-3 stündigen Abständen, Schlafen und Windeln wechseln. Mika-Flynn wusste am Anfang natürlich noch nicht, wann es Tag und wann Nacht ist und so mussten wir unseren Rhythmus zuerst ihm anpassen.

Nach den ersten Wochen und dem gegenseitigen Beschnuppern und Kennenlernen und dem Ankommen auf dieser Welt pendelt sich alles etwas ein und so etwas wie Alltag entsteht. Nun kann man langsam und sanft versuchen, dem Baby ein Gespür zu vermitteln, dass es unterschiedliche Tageszeiten gibt. Natürlich ist jedes Kind anders und erzwingen lässt sich sowieso nichts und das sollte man auch auf keinen Fall versuchen, aber ich denke, dass bestimmte Routinen es sicher erleichtern.

Mika-Flynn schlief am Anfang tagsüber und abends immer bei uns im Wohnzimmer in seiner Wiege. Bevor wir uns dann schlafen legten, bekam er jedes Mal eine frische Windel, wir zogen ihm den Schlafanzug an und nahmen ihn dann im Schlafsack mit nach oben zu uns ins Familienbett. Schlafanzug und Schlafsack, den es nur nachts gab, sollten ihm signalisieren, dass nun die Zu-Bett-Geh-Zeit ist. Vor dem Einschlafen stillte ich ihn bei gedämpftem Licht, ließ die Spieluhr laufen, die ich ihm bereits jeden Abend vorgespielt hatte, als er noch in meinem Bauch war und anschließend machten wir das Licht komplett aus. Wenn er nachts wach wurde, machte ich kein Licht an (von draußen scheinen die Laternen hier so hinein, dass man zumindest Umrisse erkennen kann), sondern stillte ihn im Dunkeln.
Als wir ihn dann mit sechs Monaten langsam in seinem Zimmer schlafen ließen und ich ihn bald darauf komplett abgestillt hatte, begannen wir, ein richtiges Einschlaf-Ritual einzuführen. Gegen 20 oder 21 Uhr bekam er sein letztes Fläschchen, es wurde eine Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen, die Nachtlichter und seine Schildkröte, die Sterne an die Wand projiziert angemacht und anschließend verließen wir den Raum. Kurz darauf war Mika-Flynn auch schon eingeschlummert. Wenn er morgens wach wurde, holten wir ihn zu uns ins Bett, er bekam sein Morgen-Fläschchen und es wurde ausgiebig gekuschelt und teilweise schlummerten wir dann beide nochmal ein, wenn der Mann bereits zur Arbeit aufgebrochen war.



Dieses Abendritual hat sich bis heute bewährt. Er geht auch jetzt noch gegen 20 Uhr zu Bett, nachdem wir mit dem Abendessen fertig sind, aufgeräumt haben, er Zähne geputzt hat, noch ein letztes Mal auf's Töpfchen gegangen ist und seinen Schlafanzug angezogen hat. Dann liest ihm meistens der Papa noch eine Geschichte vor, die er sich aussuchen darf und legt sich ab und zu dann auch noch für ein paar Minuten zu ihm neben das Bett. Ein dicker Gute-Nacht-Kuss, "Ich hab dich lieb", die inzwischen drei Nachtlichter an und kurze Zeit darauf ist er auch schon im Land der Träume.

Vor dem Schlafen gehen darf er sich außerdem noch ein paar Spielsachen, wie Autos oder Lego Duplo schnappen und mit ins Bett nehmen. Er spielt dann noch ein wenig im Liegen und schaltet dabei ab, jedenfalls ist er ganz still dabei und träumt schon halb. Der Schnuller darf zum Einschlafen natürlich auch nicht fehlen. Nach dem Aufstehen wird er aber meistens ohne Meckern wieder abgegeben und erst zum Nachmittagsschläfchen und am Abend wieder verlangt. Da gibt es auch keine Ausnahmen. Den Schnuller gibt es nur im Bett. Allerdings möchten wir ihm das nun so langsam abgewöhnen, wo er jetzt das Verständnis dafür bekommt, dass er ihn nicht mehr braucht.



Nach dem Kindergarten ist Mika-Flynn auch nach fast einem halben Jahr noch so müde und kaputt, dass er sofort, wenn wir nach Hause kommen, freiwillig in sein Zimmer läuft und sich ins Bett legt, um zu schlafen.

Deswegen fällt das Mittagessen dann auch aus und ich mache ihm erst etwas, wenn er aufwacht, setze mich zu ihm an den Tisch, trinke dabei einen Cappuccino und lasse ihn von seinem Tag im Kindergarten erzählen. Ich stelle ihm bewusst Fragen, bin neugierig und interessiert. Es ist immer wieder spannend, was er alles im Kindergarten erlebt hat.

Bevor er in den Kindergarten ging, habe ich ihm mittags immer etwas gekocht und mit ihm zusammen gegessen. Meistens hat er dann danach seinen Mittagsschlaf gehalten und anschließend ging es raus an die frische Luft.

Mal schauen, wie es sich in den kommenden Monaten entwickelt und wie lange er seinen Mittagsschlaf nach dem Kindergarten noch braucht. Im Moment würde es wenig Sinn machen, ihn komplett müde und kaputt an den Tisch zu setzen, da er wahrscheinlich kaum etwas essen, sondern vermutlich im Sitzen einschlafen würde...

Abends gibt es bei uns deshalb nach wie vor etwas Warmes und wir essen alle zu dritt und gemeinsam. Am Wochenende legen wir außerdem Wert darauf, dass wir alle zusammen frühstücken. Diese Geselligkeit beim Essen und den Austausch untereinander finde ich sehr wichtig. Den Tag Revue passieren lassen und sich auch im Alltagstrubel zumindest für diesen Moment ganz bewusst Zeit füreinander nehmen.



Auch wenn ich kein großer Fan davon bin, darf Mika-Flynn abends vor dem Essen immer für etwa eine halbe Stunde etwas Kinderstunde im Fernsehen gucken. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätten wir damit nicht vor seinem 3. Geburtstag anfangen müssen, aber der Mann ließ ihn dann eben doch mal schauen und irgendwie hat es sich dann so eingespielt. So lange es sich in Grenzen hält und er nicht stundenlang vor dem Fernseher sitzt, drücke ich dann auch gerne mal ein Auge zu. Nach dem Sandmann wird dann wieder ausgemacht und in der Regel (oder vielmehr, wenn Mika-Flynn auch Lust dazu hat, mitzuhelfen...) die Spielsachen aufgeräumt. Wir zwingen ihn nicht dazu, denn er soll es sich selbst abschauen und durch Nachahmen lernen. Und wenn er eben mal nicht mithelfen möchte, ist das auch in Ordnung.



Wie es scheint, sind, wie auch schon bei den anderen Mamas, die in dieser Woche schon berichtet haben, auch bei uns die wichtigsten Rituale und Alltagsroutinen, die vor dem Schlafengehen und das gemeinsame Essen.

Tagsüber gibt es aber natürlich noch viele andere Kleinigkeiten, die man als Regelmäßigkeiten bezeichnen kann. Sei es das gemeinsame Bücher anschauen und vorlesen, das Kuscheln auf dem Sofa nach dem Aufwachen vom Mittagsschlaf oder das Zuschauen beim Kochen und Backen.
Mika-Flynn darf mir auch ganz oft helfen und mich im Haushalt unterstützen und ist immer unglaublich stolz, wenn er die Spülmaschine ausräumen darf, den Mixer halten kann und den Kuchen im Ofen beobachtet. Ich lasse ihn ziemlich viel alleine ausprobieren und versuche mit diesen Routinen, seine Eigenständigkeit zu fördern. Ganz selbstverständlich ging er gleich beim ersten Mal nachdem er ins Töpfchen gemacht hatte her, leerte den Inhalt ins Klo und wollte es selbst sauber machen.
Beim Einkaufen ist es zum Ritual geworden, dass er eine Bretzel bekommt und wenn wir mal etwas im großen Supermarkt besorgen, ab und zu auch ein kleines Matchbox-Auto. Nicht als Belohnung für irgendetwas, sondern einfach so, weil wir ihm eine Freude machen wollen.
Und wenn wir an einer Baustelle vorbei kommen, nehmen wir uns jedes Mal ganz bewusst Zeit und er darf ausgiebig gucken und staunen.

Diese Kleinigkeiten und bewussten Momente und Regelmäßigkeiten finde ich neben den allgemeinen Routinen ganz besonders wichtig, um auch den normalen Alltag bunt und spannend zu gestalten.

Wir sind keinesfalls zu verbissen und es gibt auch durchaus Ausnahmen von regelmäßigen Abläufen und Tage, an denen nichts nach Plan läuft. Wenn wir lange unterwegs sind und erst spät nach Hause kommen, zum Beispiel. Dann kann es auch mal sein, dass er bereits im Auto einschläft und an diesem Abend gibt es dann mal keine Geschichte und er muss dann auch nicht extra seinen Schlafanzug anziehen, weil er davon nur wieder wach werden würde.

Ich denke, dass jeder für sich entscheiden muss, wie viel Routinen und Rituale im Alltag mit den Kindern gut und sinnvoll für einen scheinen. Jeder handhabt das sowieso etwas anders. Und man merkt ja auch an den Kindern, ob sie ausgeglichen und zufrieden sind, weil sich bestimmte Dinge eben immer wiederholen, sie daran gewöhnt sind und es ihnen ein Gefühl von Vertrautheit und Sicherheit gibt.



Wie ist das bei euch? Welche Rituale und Routinen habt ihr im Alltag mit euren Kindern?
Ich bin jedenfalls gespannt, was die Mamas Bell, Isy und Lotta in den kommenden Tagen noch dazu berichten werden. Bei Frauke, Bea und Sabrina solltet ihr auch noch vorbei schauen und euch ihre wirklich interessanten Beiträge zum Thema durchlesen.

Falls es euch übrigens interessiert, woher die tolle Eule Akira ist, die seit Kurzem nachts auf Mika-Flynn aufpasst, wenn er schläft - die ist ebenfalls wie meine vor Kurzem vorgestellte Pina Colada Lamp von Goodnight Light und sie wurde uns freundlicherweise von Ballon Rouge kostenlos zur Verfügung gestellt.
Wenn ihr mögt, stelle ich euch auch gerne mal unsere liebsten Kinderbücher vor. Lasst es mich einfach in den Kommentaren wissen. :)

29. Juli 2015

Tipps&Tricks: How to beat the heat

Der Sommer macht gerade eine kurze Pause und ich muss gestehen, dass ich die Abkühlung für ein paar Tage tatsächlich genieße. Endlich wieder bei angenehmen Temperaturen schlafen und nicht bei der kleinsten Bewegung zerfließen. Allerdings soll er schon nächste Woche wieder kommen und natürlich freue ich mich auch wieder auf Seebesuche und in der Sonne liegen. Ich bin halt ein Sommerkind, aber wie gesagt, immer mal wieder ein oder zwei Tage Abkühlung zwischendurch tun eben auch ganz gut. Umso mehr freut man sich dann, wenn es wieder wärmer wird.

Trotzdem würde ich dann bestimmte Dinge einfach auslassen und trotz Hitze gerne gut schlafen können oder es in der Wohnung angenehm kühl halten. Die Wärme kann gerne draußen bleiben. Lässt sich nur leider in einer Dachgeschosswohnung nicht immer vermeiden. Trotzdem gibt es einige hilfreiche Tipps und Tricks, wie man es trotzdem aushalten kann, ohne gleich ein Vermögen in eine Klimaanlage zu investieren oder vorübergehend in den Keller umzuziehen.




  1. Um für ein kleines Lüftchen in der Wohnung zu sorgen, reichen meist schon Ventilatoren, die die Luft zirkulieren lassen. Ob nun einen zum Hinstellen oder einen, den man an der Decke befestigen kann und der, wie zum Beispiel das oben gezeigte Modell*, eine integrierte Leuchte enthält, bleibt dabei jedem selbst überlassen. Sie erfüllen beide den gleichen Zweck, wobei man mit einem Standventilator natürlich flexibler ist und ihn mit in das Zimmer, in dem er für Erfrischung sorgen soll, nehmen kann. 
  2. Ich glaube, ich muss es eigentlich nicht erwähnen, aber viel trinken ist natürlich das A&O. Bei Temperaturen über 30 Grad schaffe ich locker 3-4 Liter am Tag. Wer pures Wasser nicht so gerne mag, der kann Zitronen, Orangen, Ingwer oder andere erfrischende Früchte in Scheiben hinein schnibbeln und das Wasser über den Tag verteilt trinken. Dann noch ein, zwei Eiswürfel hinein und fertig. Ist der Eiswürfelbereiter in Ananas-Form* nicht genial? So macht das Trinken gleich noch mehr Spaß. Und alternativ könnt ihr die Eiswürfel auch nehmen und euch damit über die Schläfen, Stirn oder Armbeugen streichen. Das tut gut!
  3. Nicht nur im Wasser, auch in Deos oder Körpersprays sorgen Zitrusfrüchte für Erfrischung bei heißen Temperaturen und hinterlassen einen angenehmen und kühlenden Effekt auf der Haut. Ich benutze zum Beispiel gerne das Citrus-Deo von CD. Zum Selbermachen von Körpersprays kann man auch einfach kaltes Wasser in einen Zerstäuber füllen und sich je nach Bedarf damit einsprühen. Für den extra Frischekick sorgt ein Schuss grüner Tee. 
  4. Was ebenfalls hilft, ist, sich kaltes Wasser über die Handgelenke und Pulspunkte laufen zu lassen oder die Arme in eine mit kaltem Wasser gefüllte Schüssel zu tauchen. 
  5. Duschen solltet ihr allerdings nicht eiskalt, sondern besser lauwarm, da das kalte Wasser nach kurzer Zeit die Haut zu verstärktem Schwitzen anregt. 
  6. Wichtig ist auch, auf die richtige Kleidung zu achten und kühlende Stoffe, wie Leinen und Baumwolle zu wählen, in denen man nicht so leicht ins Schwitzen gerät. Auch sollte die Kleidung nicht zu eng anliegen. Lockere Tops und weit schwingende Röcke sind ideal. 
  7. In der Wohnung solltet ihr nur in den Morgen- oder Abendstunden lüften und tagsüber die Fenster geschlossen halten, damit die Hitze draußen bleibt. Dann die Jalousien oder Rollos runter machen und die Wohnung so dunkel, wie möglich halten. 
  8. Leider ist letzt genanntes bei uns unterm Dach nicht so leicht, da wir teilweise gar keine Rollläden haben und sich so die Wohnung über den Tag sehr stark aufheizen kann. Würden wir nicht bald umziehen, hätten wir deswegen schon längst Hitzeschutz- oder Verdunklungsrollos an den Dachfenstern angebracht, die es zum Beispiel bei ITZALA gibt. 
  9. Alternativ helfen auch nasse Bettlaken, die man vor die Fenster hängt. Durch den Trocknungsvorgang wird der Luft Wärme entzogen, dabei wird nicht nur die verdampfende Flüssigkeit, sondern auch ihre Umgebung abgekühlt. 
  10. Schaltet alle nicht genutzten Geräte aus. Da die meisten Haushaltsgeräte eine Menge Abwärme produzieren, ist es wirksam, sie bei Hitze bei Nichtgebrauch vom Strom zu trennen. 

Habt ihr noch mehr hilfreiche oder ultimative Hitze gegen die Hitze? Dann nur her damit!



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