20. Oktober 2014

Malspaß

Der Herbst ist nicht mehr aufzuhalten. Am Wochenende war es zwar nochmal wunderbar warm und sonnig und eher spätsommerlich als herbstlich und dennoch steht er unmittelbar vor der Tür. Neben den sonnigen goldenen Herbsttagen wird es auch genug Schmuddelwetter-Tage geben. Nass, kalt und grau. Natürlich macht uns das mit der richtigen Kleidung nichts aus und wir gehen auch bei Nieselregen vor die Tür, aber manchmal verbringen wir den Tag dann auch mal nur zu Hause und machen es uns dort gemütlich. Natürlich will Mika-Flynn dann beschäftigt werden. Zwar spielt er auch ganz toll alleine, aber ich gebe ihm trotzdem immer Anreize, was er ausprobieren kann, schlage ihm Dinge vor, die wir machen können. Er liebt es zum Beispiel, zu malen. Ob an seiner Tafel mit Kreide, mit Holzbuntstiften oder seit Neuestem, mit seinen Wachsmalblöcken von Stockmar. Die erreichten uns nämlich vor ein paar Tagen in einem Paket von D-Toy. In dem tollen Onlineshop gibt es neben einem breiten Angebot an hochwertigem Holzspielzeug, wie z.B. Greiflingen, Mobiles, Holzbausteinen, Puppenhäusern und Kaufladen(-zubehör) auch Kreativspielzeug zum Malen und Basteln, wie Fingerfarben, Knetmasse, Wachsmalstifte und alles, was die Welt noch bunter macht. Hergestellt aus natürlichen, nachwachsenden Rohstoffen. Und immer "Made in Germany". Passend zu jeder Jahreszeit findet ihr zum Beispiel für den Winter auch Schlitten oder für die wärmeren Monate Bollerwagen und Co.
In unserem Paket waren neben den Wachsmalblöcken (24 tolle Farben für wunderschöne, kunterbunte Bilder), die aus Bienenwachs hergestellt werden, auch noch Fingerfarben. Hierfür muss ich noch eine große Rolle Papier kaufen, damit er sich damit austoben und kreativ sein kann, weil die normalen DIN A4 Blätter zu klein dafür sind. Außerdem haben wir jetzt noch einen großen Karton bunten Playmais, denn der diente als Füllmaterial und klasse Zusatz-Goodie. An dieser Stelle auch nochmal vielen Dank an das Team von D-Toy.
Wir sind nun jedenfalls bestens ausgerüstet und lassen unserer Kreativität jetzt freien Lauf. Ein paar tolle Kunstwerke kamen dabei schon zu Stande und ich staune jedes Mal wieder, was Mika-Flynn bereits zu Papier bringt. :)
 

17. Oktober 2014

Ein Männlein steht im Walde

...ganz frech und gar nicht stumm. Läuft durch die bunten Blätter und dreht sich nichtmal um.

Mein kleiner, unerschrockener Wirbelwind. Lauf nur und entdecke die Welt. Ich bin immer für dich da und fange dich auf.

16. Oktober 2014

Outfit: Black all over

Ihr Lieben, auch hier noch einmal vielen Dank für eure Glückwünsche zu meinem 1. Marathon! Ich habe mich über jeden Einzelnen wirklich sehr gefreut. :) Mir geht es wieder prima und ich wäre am liebsten am Dienstag schon wieder losgelaufen, aber meine Vernunft siegte dann doch und ich hörte auf die alten Laufhasen aus der Gruppe, die zu mir sagten, dass ich lieber bis heute warten soll. Ich möchte ja schließlich weiterhin Freude am Laufen haben und mir nun nicht durch zuviel Leichtsinn doch noch eine Verletzung zuziehen. Mal sehen, wie es mir dann heute Abend bei einem lockeren Lauf gehen wird. Vielleicht sind die Muskeln und Gelenke ja doch noch müder, als ich denke.

Am Samstag entstanden in München noch die folgenden Bilder von meinem Outfit. Außerdem wurde meine neue Kameratasche von JoTotes eingeweiht. Wie auf Instagram vielleicht schon ein paar von euch mitbekommen haben, habe ich mir vor Kurzem einen großen Traum erfüllt und mir eine neue Kamera zugelegt. Ich bin auf Vollformat umgestiegen und nun stolze Besitzerin der Canon EOS 6D. Sie ist wirklich ein Traum und ich mache fast nichts anderes mehr, als stolz damit durch die Gegend zu laufen und alles zu knipsen, was mir vor die Linse gerät. :D Das gute Stück ist um einiges größer und schwerer, als die APS-Kameras und nimmt mit den passenden Objektiven auch einiges mehr an Platz in der Kameratasche ein. Meine alte reichte da nicht mehr aus und eine neue musste her. Eine, in der wirklich alle Objektive, Blenden und Zubehör Platz haben, damit ich immer alles dabei habe. Und da es keine typische Kameratasche sein sollte, der man sofort ansieht, was sich darin befindet, wurde es ein Modell von JoTotes, mit dem ich schon lange geliebäugelt hatte.

Leather Jacket-Mango, Skirt-Noisy May , Shirt/Necklace-H&M, Sneaker-Nike, Camera bag-JoTotes

Das Modell "Missy" aus hochwertigem Kunstleder ist wunderbar geräumig und sieht im Prinzip aus, wie eine normale Handtasche. Dank des Schultergurtes kann man sie bequem umhängen und das Gewicht, welches durch die Kamera+Equipment entsteht, besser tragen. Es ist Platz für den Kamera-Body + 3 Objektive mit Blenden. Außerdem kann man darin einen kleinen Laptop oder ein Tablet in der dafür vorgesehenen Seitentasche transportieren. In den Außenfächern mit Magnetverschluss haben Ladekabel, Akkus und andere Kleinteile Platz. Somit ist die komplette Ausrüstung immer dabei und auch unterwegs gut und sicher verstaut. Ich habe "Missy" bewusst in schwarz gewählt, weil sie so einfach am zeitlosesten ist und zu fast allem passt. Es gibt sie aber auch noch in braun. Außerdem findet ihr bei JoTotes viele weitere wunderschöne Kamerataschen in allen möglichen Farben, Größen und Formen. Da ist für jeden Geschmack und für jede Kameraausrüstung etwas dabei. Und wenn ihr auch von langweiligen Standard-Kamerataschen gelangweilt seid, sollter ihr euch dort auf jeden Fall mal umsehen. :)

13. Oktober 2014

Running: Mein erster Marathon



Hinter mir liegt ein unvergessliches und grandioses Wochenende. Mein erster Marathon ist geschafft! Ich bin unendlich glücklich, stolz und einfach nur geflasht von diesem wahnsinnig tollen Erlebnis. Besser hätte ich mir meinen ersten Marathon wirklich nicht wünschen können. Alles passte. Die Stimmung, die Strecke, das Wetter. Ich schwärme wahrscheinlich noch lange von diesem tollen Tag. :)
Am Samstagnachmittag kamen wir in München an, holten gleich die Startunterlagen in der Eventhalle des Olympiaparks ab und bummelten noch ein wenig über die Laufmesse. Nachdem wir im Hotel eingecheckt hatten, ging es noch ein wenig in die Münchener Innenstadt, wo wir den Tag bei einem für mich kohlenhydrathaltigen Abendessen (Nudeln mit Tomatensoße und Gemüse) ausklingen ließen. Carbo-Loading lautete die Devise. Ich hatte zum Glück genug Ablenkung, die mich die Nervosität und Aufregung vor meinem großen Tag für eine Weile vergessen ließ. Vielleicht war ich dann doch ein wenig zu lange auf den Beinen, denn die spürte ich abends im Hotel doch ein wenig mehr, als sonst. Aber wenn man schonmal in München ist, möchte man die Zeit ja auch intensiv nutzen und nicht nur im Hotel sitzen.
Erstaunlicherweise konnte ich dann aber doch schnell einschlafen. Zwar nicht tief, aber immerhin lag ich nicht die ganze Nacht vor Aufregung wach, wie schon bei ein paar Halbmarathons zuvor.
Auch am nächsten Morgen war ich noch ziemlich ruhig und gelassen. Ich stand rechtzeitig (drei Stunden vor Marathonstart) auf, frühstückte eine Kleinigkeit und duschte nochmal zum Wachwerden. Gegen halb neun machten wir uns auf Richtung Olympiapark, fanden zum Glück auch schnell einen Parkplatz und gingen langsam, nachdem ich Startnummer und Zeitmessungschip an meiner Kleidung befestigt hatte, zum Start. Unterwegs gab es noch eine letzte Stärkung in Form einer Banane. Zusammen mit den anderen Läufern strömten wir zu den Startblöcken, wo schon eine tolle Stimmung herrschte. Der Liebste bis zum Startschuss an meiner Seite, was auch ungemein gegen die Nervosität und Aufregung half. Ich ordnete mich langsam in meinen Startblock ein. Zittern, glasige Augen, Gänsehaut. Auf einmal war ich so emotional. Der aufmunternde und stolze Blick vom Liebsten, ein letzter Kuss und LOS! Langsam setzte sich die Masse in Bewegung. Insgesamt mehr als 20.000 Läufer hatten sich für diesen Tag angemeldet (Halbmarathon, 10er und Marathonstaffel inbegriffen, außerdem fanden an diesem Tag die deutschen Marathonmeisterschaften statt). Der Start wurde überquert, die Zeitmessungsuhr aktiviert und langsam lief ich los. Zuvor hatte ich beim Warmlaufen schon gemerkt, dass ich leichtes Seitenstechen hatte. Vermutlich, weil ich durch die Aufregung zu flach geatmet habe. Auch die ersten paar hundert Meter wollte es nicht verschwinden, was aber nur gut war, da ich so nicht zu schnell gestartet bin. Ein Fehler, den viele machen. Gleichmäßige Atmung und Geschwindigkeitskontrolle sollten helfen und langsam fand ich mein Lauftempo. 42,2 Kilometer vor mir. Wieder Gänsehaut. Gedanken ordnen. Tschakka, das wird gut!
Die Läufer um mich herum liefen alle ungefähr mein Tempo. Ich musste nicht viel überholen und hatte ausreichend Platz trotz der Massen. Das bestärkte mich auch darin, mich richtig eingeordnet und mein Lauftempo gut unter Kontrolle zu haben. Es ging quer durch die Stadt, zuerst durch den Englischen Garten, vorbei am Siegestor, dem Marienplatz und Neuen Rathaus, über die Ludwigstraße und Schwabing. Nicht umsonst ist der München Marathon einer der schönsten Läufe Deutschlands, weil er gleichzeitig eine Tour vorbei an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten verbindet. Orte, an denen ich am Tag zuvor noch entlang gebummelt war, waren nun für die Läufer abgesperrt. Mehr als 80.000 Zuschauer, die entlang der Strecke standen, feierten und die Marathonis anfeuerten. Es war der Wahnsinn! Die Sonne lachte, es war teilweise fast ein bisschen zu warm und einen Sonnenbrand Mitte Oktober muss man auch erstmal hinbekommen. Wer kann das auch ahnen? :D Ich strömte mit der Masse mit, versuchte nicht zu sehr auf die noch zu laufenden Kilometer zu achten, sondern den Lauf, die Stimmung und Atmosphäre einfach nur zu genießen. Meine Beine fühlten sich zu Anfang noch etwas schwer an (lag es doch daran, dass ich sie am Tag davor zu sehr beansprucht hatte?), aber ich gab alles. An jeder Versorgungsstation machte ich Halt, stärkte mich mit Wasser und gegen Ende dann zusätzlich mit Iso-Getränken. Meine mitgenommenen Gels teilte ich mir gut ein, nahm sie bei Kilometer 18, 21, 34 und 36. Wenn ich doch das Gefühl hatte, langsamer zu werden und keine Kraft mehr zu haben, kam die nächste Zuschauermenge, die uns Läufer anfeuerte. Meinen Namen rief. "Los Nathalie!" "Super, weiter so!" Bands, Moderatoren und Tänzer, die ein tolles Programm lieferten. Abklatschende Kinder am Straßenrand, lächelnde und aufmunternde Gesichter überall.
Ich lief und lief. Irgendwann war die Halbmarathondistanz geschafft. Eine gute Zeit. Das spornte weiter an. Jetzt die 31 Kilometer. Die hatte ich schließlich auch im Training schon oft zurück gelegt. Kein Problem, oder? Das nächste Kilometerschild wollte ich erst wieder bei Kilometer 32 beachten. Ab hier dann nur noch 10 Kilometer. Eine Distanz, die für mich im Training eigentlich das Minimum ist. Das packst du doch! Erste Einbrüche bei den Läufern. Einige mussten Gehpausen einlegen. Zufällig sprach mich ein Läufer an, der nur eine Ortschaft weiter wohnt. Er hatte gehört, woher ich komme, als ein Moderator in Höhe Siegestor unsere Namen und Lauftreffs aufrief. Ihm ging es allerdings nicht mehr so gut, wie mir. Erstaunlicherweise hatte ich ab Kilometer 32 nämlich wieder eine beängstigende Energie. Er fragte, welche Zielzeit ich mir vorgenommen hätte. 03:30 Stunden würde ich jetzt noch locker schaffen. Na dann los! Ich zog das Tempo an, gab nochmal Gas. Vom Mann mit dem Hammer weit und breit keine Spur. Er hatte wohl Angst vor mir und blieb in meinem Schatten. Nach 3 Stunden schaute ich auf meine Uhr. Noch 6 Kilometer to go. Bei einem Schnitt von 5min/km würde ich es schaffen. Tschakka! Immer mehr Läufer schienen aufzugeben. Und ich zog tatsächlich noch an einigen vorbei. Schwindende Kräfte überall. "Du hast dir deine Zeit super eingeteilt! Nun gib nochmal alles!" redete ich mir ein. Ein letztes Gel, die letzte Versorgungsstelle und los. Der Olympiapark war sichtbar. Kilometer 41. Los jetzt! Ich weiß selbst nicht, was los war. Unbeschreiblich, aber ich nahm meine Beine in die Hand, die zuvor noch schwer wie Blei waren. Die letzten 1500 Meter sprintete ich los, überholte alle, die vor mir liefen. Und da war es. Das Olympiastadion! Ich durchquerte das legendäre Marathontor, jubelte dem Fotografen zu. Der Einlauf ins Stadion war gigantisch und so schön! Endspurt über die Tartanbahn. Geschafft! Im Ziel! Mit einer Zeit von 03.28:58 Stunden! Unfassbar glücklich, durchströmt von zahlreichen Endorphinen. Nachdem ich die Finisher-Medaille (passend in pink zum restlichen Outfit :D) entgegen genommen und mich mit Wasser, Molke und einer Bretzel gestärkt hatte, ging es die steile Treppe aus dem Stadion heraus (wer hat sich das nur ausgedacht? Ich sage nur: AUA!). Draußen empfing mich der Liebste. Strahlte ebenfalls über beide Ohren und beglückwünschte mich stürmisch. Nicht nur ich war stolz wie Oskar. :) Mein erster Marathon war geschafft. Ein Erlebnis, das ich wohl nie vergessen werde!



Ganz wichtig nach diesem großen Lauf und der intensiven Vorbereitung ist nun die Regeneration. Die nächsten drei Tage werde ich gar nichts machen und dann auch nur ganz langsam und moderat laufen. Man sagt, dass man so lange nicht intensiv trainieren sollte, wie der halbe Wettkampf lang war, also ca. 21 Tage. Das Immunsystem ist geschwächt, ich muss aufpassen, mir nichts einzufangen und natürlich müssen auch meine Muskeln und Gelenke nach dieser Anstrengung wieder zu Kräften kommen. Die Verletzungsgefahr wäre zu groß, wenn ich nun überstürzt loslaufen und nicht auf meinen Körper hören würde. Ich bin gespannt, wie es mir dann am Donnerstag gehen wird, wenn ich mich an meinen ersten Lauf nach dem Marathon wage. Bis dahin werden die Beine so oft es geht hochgelegt (schwierig mit Mr. Wirbelwind), eingecremt und massiert. Sie tun mir zwar nicht weh, dennoch merke ich jeden Schritt und die Beanspruchung. Mir helfen dabei Muskel-Gele mit Arnika und Menthol, die leicht kühlen oder ein Wärme-Balsam, das den Muskelkater lockert und mit ätherischen Ölen und Tiefen-Wärmeeffekt durchblutungsfördernd und entspannend wirkt. Außerdem nehme ich weiterhin Magnesium (auch in der Wettkampf-Vorbereitung sehr wichtig), um Muskelkrämpfen vorzubeugen. Meine "geschundenen" Füße (Hornhaut lässt grüßen) verwöhne ich mit Fußbalsam und Hornhautcreme. Eingedeckt habe ich mich mit oben genannten Produkten schon lange vor dem Marathon bei Aliva, wo es alles zum Thema Gesundheit und Wohlbefinden gibt.

Was die weiteren Wettkämpfe betrifft, bringt es nichts, jetzt schon für das Frühjahr zu planen, da man vorher nie weiß, wie der Winter und die Witterungsbedingungen werden. Aber ins Auge gefasst habe ich schonmal den Hamburg Marathon Ende April. Der wäre ein realistisches neues Ziel. Ihr seht, ich habe Blut geleckt und der München Marathon wird vermutlich nicht mein letzter gewesen sein. :)

11. Oktober 2014

Outfit: Mom Jeans, Part II

Bevor es für den Liebsten und mich Richtung München geht, gibt es für euch noch einen kleinen Outfitpost. Die Aufregung steigt. Sobald ich nur an den Lauf denke, bekomme ich ein ganz flaues Gefühl im Magen und muss schlucken. Woah! Aber ich versuche nun noch, den heutigen Tag in München zu genießen und mich ein wenig abzulenken, bevor es morgen früh ernst wird. Ja, ich bin wahnsinnig nervös. Aber ich freue mich auch riesig! Und ich hoffe so sehr, dass mein erster Marathon eine unvergessliche und tolle Erfahrung werden wird. Ich habe mich so gut es geht, vorbereitet. Mein Bestes gegeben. Tschakka! Das wird gut!

Mom Jeans/Shirt-H&M, Bag/Belt-Primark, Mocs-Minnetonka, Watch-Casio

Euch wünsche ich ein schönes Wochenende, ihr Lieben!